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The following legal information is provided in German only. The German version is the legally binding one. If you have any questions, feel free to reach out at hallo@mirapape.de.

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Juli 2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über Onlinekurse, digitale Inhalte, Live-Seminare, Bootcamps, Intensivprogramme, Jahresmitgliedschaften, Teamlizenzen, individuelle Beratungen, Inhouse-Seminare, Workshops und Vorträge von

Mira Pape, Marktplatz 8, 27374 Visselhövede, nachfolgend „Anbieterin"

und ihren Kundinnen und Kunden, nachfolgend „Kunden".

Die Angebote richten sich sowohl an Verbraucherinnen und Verbraucher im Sinne des § 13 BGB als auch an Unternehmerinnen und Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, insbesondere Organisationen, Vereine, gGmbHs, Hochschulen, Kommunen, öffentliche Einrichtungen, Selbstständige und sonstige beruflich handelnde Personen.

Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung dieser AGB. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, die Anbieterin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu. Individuelle Vereinbarungen gehen diesen AGB vor.

§ 2 Vertragsschluss

Die Darstellung von Kursen, Seminaren, Mitgliedschaften und Beratungsleistungen auf der Website oder Lernplattform stellt kein rechtlich verbindliches Angebot dar, sondern eine Einladung zur Abgabe eines Angebots durch den Kunden.

Bei kostenpflichtigen Buchungen über die Website gibt der Kunde durch Anklicken einer eindeutig auf die Zahlungspflicht hinweisenden Schaltfläche, beispielsweise „Zahlungspflichtig bestellen" oder „Jetzt kostenpflichtig buchen", ein verbindliches Angebot zum Vertragsschluss ab.

Der Vertrag kommt zustande, wenn die Anbieterin die Buchung per E-Mail bestätigt, die gebuchten Inhalte freischaltet oder den Zugang zur gebuchten Leistung bereitstellt.

Bei individuellen Angeboten, Beratungen, Inhouse-Seminaren, Workshops und Vorträgen kommt der Vertrag zustande, wenn der Kunde das Angebot der Anbieterin in Textform annimmt oder wenn die Anbieterin auf Grundlage einer Vereinbarung mit der Leistungserbringung beginnt.

Vor Absenden einer Buchung kann der Kunde seine Eingaben überprüfen und korrigieren. Die Vertragssprache ist Deutsch. Der Vertragstext wird dem Kunden nach Vertragsschluss per E-Mail oder über die Plattform zur Verfügung gestellt.

§ 3 Preise und Zahlung

Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung oder Vereinbarung angegebenen Preise.

Gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern werden Preise als Endpreise inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer ausgewiesen. Gegenüber Unternehmern, Organisationen und beruflich handelnden Kunden können Preise netto zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer ausgewiesen werden, sofern dies entsprechend gekennzeichnet ist.

Zahlungen über die Website werden über den jeweils eingebundenen Zahlungsdienstleister abgewickelt. Die verfügbaren Zahlungsmethoden werden im Buchungsprozess angezeigt.

Ein Kauf auf Rechnung ist auf Anfrage möglich. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zu begleichen, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

Der Zugang zu digitalen Inhalten, Live-Angeboten oder Mitgliedschaften kann bis zum vollständigen Zahlungseingang zurückbehalten werden, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

§ 4 Onlinekurse, digitale Inhalte und Lernplattform

Nach erfolgreicher Buchung und Zahlung erhält der Kunde Zugang zu den gebuchten Onlinekursen, digitalen Materialien oder sonstigen digitalen Inhalten.

Der Zugang erfolgt in der Regel über ein persönliches Nutzerkonto. Zugangsdaten dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.

Sofern in der jeweiligen Angebotsbeschreibung keine abweichende Zugangsdauer angegeben ist, erhält der Kunde für 12 Monate ab Bereitstellung Zugang zu den gebuchten digitalen Inhalten.

Gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern bleiben die gesetzlichen Bestimmungen über digitale Produkte, insbesondere die §§ 327 ff. BGB, unberührt.

Die Anbieterin ist berechtigt, die technische Plattform, Inhalte, Darstellung und Funktionen zu ändern, soweit dies zur Aufrechterhaltung, Sicherheit, Anpassung oder Weiterentwicklung des Angebots erforderlich oder für den Kunden zumutbar ist. Gesetzliche Informations-, Erhaltungs- und Kündigungsrechte bei Änderungen digitaler Produkte bleiben unberührt.

Sollte die Anbieterin den Betrieb der Lernplattform dauerhaft einstellen, wird sie den Kunden hierüber mit angemessener Frist, mindestens jedoch 6 Monate im Voraus, informieren. Soweit technisch und rechtlich möglich, wird dem Kunden in diesem Fall ein alternativer Zugang oder eine Downloadmöglichkeit für wesentliche gebuchte Inhalte bereitgestellt.

Für die Nutzung der Lernplattform benötigt der Kunde ein internetfähiges Endgerät, eine stabile Internetverbindung und einen aktuellen Webbrowser. Für Videoinhalte ist eine ausreichend leistungsfähige Internetverbindung erforderlich.

Die Anbieterin bemüht sich um eine möglichst unterbrechungsfreie Verfügbarkeit der Lernplattform. Vorübergehende Einschränkungen können insbesondere durch Wartung, Sicherheitsupdates, technische Störungen oder Umstände außerhalb des Einflussbereichs der Anbieterin entstehen.

§ 5 Live-Seminare, Bootcamps und Intensivprogramme

Für Live-Seminare, Bootcamps, Accelerator-Programme und vergleichbare Live-Formate erhält der Kunde nach Buchung weitere Informationen zum Ablauf, insbesondere Zugangsdaten, Termine und technische Hinweise.

Die Teilnahme erfolgt in der Regel online über ein Videokonferenztool. Der Kunde ist dafür verantwortlich, die technischen Voraussetzungen für die Teilnahme zu schaffen.

Stornierung, Ersatzteilnahme und Umbuchung

Stornierungen sind außerhalb eines gesetzlichen Widerrufsrechts nach folgenden Regeln möglich:

Bei Fokusseminaren, Einzelworkshops, Bootcamps und mehrwöchigen Intensivprogrammen, insbesondere dem Accelerator, ist eine kostenfreie Stornierung bis 14 Tage vor Veranstaltungs- oder Programmbeginn möglich. Bei späterer Stornierung oder Nichtteilnahme wird das volle Teilnahmeentgelt fällig.

Der Nachweis eines geringeren Schadens bleibt möglich. Das gesetzliche Widerrufsrecht von Verbraucherinnen und Verbrauchern bleibt unberührt.

Der Kunde kann nach vorheriger Mitteilung eine geeignete Ersatzperson benennen. Eine Umbuchung auf einen späteren Termin ist nur nach Absprache und aus Kulanz möglich; ein Anspruch hierauf besteht nicht.

Absage oder Verlegung durch die Anbieterin

Wird eine in der Angebotsbeschreibung angegebene Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, kann die Anbieterin die Veranstaltung bis spätestens 7 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn absagen. Bereits gezahlte Teilnahmeentgelte werden vollständig erstattet. Alternativ kann der Kunde einer Umbuchung auf einen Ersatztermin zustimmen.

Bei Krankheit, technischen Störungen, höherer Gewalt oder sonstigen unvorhersehbaren Umständen kann die Anbieterin Live-Termine auch kurzfristiger absagen oder verlegen.

Im Fall einer Absage bietet die Anbieterin einen Ersatztermin an oder erstattet bereits gezahlte Teilnahmeentgelte. Weitergehende Ansprüche bestehen nur, soweit sie gesetzlich zwingend vorgesehen sind.

§ 6 Einzelberatung und individuelle Beratungsleistungen

Einzelberatungen und individuelle Beratungsleistungen werden auf Anfrage vereinbart. Umfang, Termine, Vergütung und Stornierungsbedingungen ergeben sich vorrangig aus dem jeweiligen Angebot oder der individuellen Vereinbarung.

Sofern nichts Abweichendes vereinbart wurde, können vereinbarte Beratungstermine bis 7 Tage vor dem Termin kostenfrei verschoben oder storniert werden. Bei späterer Absage oder Nichtwahrnehmung wird das vereinbarte Honorar fällig, sofern kein Ersatztermin gefunden wird.

Der Nachweis eines geringeren Schadens bleibt möglich.

§ 7 Inhouse-Seminare, Workshops und Veranstaltungen für externe Auftraggeber

Inhouse-Seminare, Vorträge, Workshops und Präsenzveranstaltungen für externe Auftraggeber werden individuell vereinbart. Maßgeblich sind vorrangig das jeweilige Angebot und die getroffene Vereinbarung.

Sofern nichts Abweichendes vereinbart wurde, kann der Auftraggeber den vereinbarten Termin bis 3 Wochen vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei absagen.

Eine Verschiebung des Termins ist nach Absprache möglich. Erfolgt die Verschiebung weniger als 3 Wochen vor Veranstaltungsbeginn, bleiben bereits angefallene und nicht mehr stornierbare Reise-, Übernachtungs-, Raum- oder Fremdkosten erstattungspflichtig, sofern der Auftraggeber vor Entstehung dieser Kosten hierüber informiert wurde oder diese Kosten vereinbart waren.

Bei einer Absage weniger als 3 Wochen und bis 7 Tage vor Veranstaltungsbeginn werden 60 Prozent des vereinbarten Honorars fällig. Bei einer späteren Absage oder Nichtdurchführung wird das volle Honorar fällig, sofern kein einvernehmlicher Alternativtermin gefunden wird.

Bereits angefallene und nicht mehr stornierbare Reise-, Übernachtungs-, Raum- oder Fremdkosten sind unabhängig von der Stornopauschale zu erstatten, sofern der Auftraggeber vor Entstehung dieser Kosten hierüber informiert wurde oder diese Kosten vereinbart waren.

Der Nachweis eines geringeren Schadens bleibt möglich.

Muss die Anbieterin einen Termin aus wichtigem Grund absagen oder verschieben, insbesondere wegen Krankheit, höherer Gewalt oder unvorhersehbarer Umstände, bietet sie einen Ersatztermin an. Weitergehende Ansprüche bestehen nur, soweit sie gesetzlich zwingend vorgesehen sind.

§ 8 Momentum — Jahresmitgliedschaft

Die Momentum-Mitgliedschaft gewährt dem Kunden für die Dauer von 12 Monaten ab Kaufdatum Zugang zu den Leistungen, die in der jeweiligen Angebotsbeschreibung genannt sind.

Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Angebotsbeschreibung zum Zeitpunkt der Buchung.

Die Mitgliedschaft hat eine feste Laufzeit von 12 Monaten und endet automatisch, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Eine automatische Verlängerung findet nicht statt.

Eine ordentliche Kündigung während der festen Laufzeit ist ausgeschlossen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund sowie ein gesetzliches Widerrufsrecht von Verbraucherinnen und Verbrauchern bleiben unberührt.

Kann ein Kunde einzelne Live-Termine nicht wahrnehmen, besteht kein Anspruch auf anteilige Erstattung. Soweit Aufzeichnungen angeboten werden, können diese im Rahmen der Mitgliedschaft genutzt werden.

Bei Krankheit oder längerer Verhinderung kann die Anbieterin im Einzelfall freiwillige Kulanzlösungen anbieten, etwa eine zeitlich begrenzte Pausierung. Ein Anspruch hierauf besteht nicht.

§ 9 Teamlizenzen und Organisationszugänge

Organisationen können für Onlinekurse, Mitgliedschaften oder andere digitale Angebote mehrere Lizenzen erwerben.

Jede Lizenz ist grundsätzlich einer konkreten Person und E-Mail-Adresse zugeordnet. Zugangsdaten dürfen nicht geteilt oder an andere Personen weitergegeben werden.

Der Lizenzinhaber ist dafür verantwortlich, dass Zugänge nur an berechtigte Personen innerhalb der eigenen Organisation vergeben werden.

Soweit ein Admin-Konto bereitgestellt wird, kann die Organisation darüber Mitglieder einladen und verwalten. Welche Daten für Admins sichtbar sind, ergibt sich aus der jeweiligen technischen Umsetzung und der Datenschutzerklärung. Lernfortschritte und Quiz-Ergebnisse werden nur dann für Admins oder Organisationen sichtbar gemacht, wenn dies in der Leistungsbeschreibung ausdrücklich angegeben oder gesondert vereinbart wurde.

Ein Wechsel der einer Lizenz zugeordneten Person ist innerhalb eines Zeitraums von 12 Monaten ab Lizenzbeginn bis zu zweimal kostenfrei möglich.

Scheidet eine lizenzierte Person aus der Organisation aus oder besteht aus vergleichbarem wichtigem Grund kein Bedarf mehr an der bisherigen Zuordnung, kann die Lizenz auf eine andere berechtigte Person innerhalb der Organisation übertragen werden.

Etwaige Mengenrabatte ergeben sich aus der jeweiligen Angebotsbeschreibung oder einem individuellen Angebot. Ein Anspruch auf bestimmte Rabatte besteht nur, wenn diese ausdrücklich vereinbart wurden.

§ 10 Aufzeichnungen, Transkripte und Chat-Auszüge

Live-Seminare, Vorgespräche, Nachbereitungen und vergleichbare Online-Termine können durch die Anbieterin aufgezeichnet, transkribiert oder dokumentiert werden.

Aufzeichnungen werden den angemeldeten Teilnehmenden für 12 Monate zur Verfügung gestellt, sofern im jeweiligen Angebot nichts anderes angegeben ist.

Eigene Aufzeichnungen, Mitschnitte, Screenshots oder Veröffentlichungen durch Teilnehmende sind nicht gestattet.

Chat-Beiträge, Fragen, Rückmeldungen oder Nachrichten aus Live-Formaten dürfen von der Anbieterin in anonymisierter oder verfremdeter Form für Dokumentation, Nachbereitung, Lehrmaterialien, Angebotsentwicklung und Kommunikation genutzt werden, sofern keine Rückschlüsse auf einzelne Personen, Organisationen oder vertrauliche Inhalte möglich sind.

Bei Veranstaltungen für externe Auftraggeber werden Aufzeichnungen nur bereitgestellt, wenn dies ausdrücklich vereinbart und gesondert vergütet wurde. Sofern nichts Abweichendes vereinbart ist, beträgt der Aufpreis für eine Aufzeichnung 300 Euro netto.

Eine Weitergabe, Veröffentlichung, Bearbeitung, dauerhafte Speicherung in eigenen Lernplattformen oder Nutzung für spätere Veranstaltungen durch den Auftraggeber ist nur mit vorheriger Zustimmung der Anbieterin zulässig.

§ 11 Rechte an Inhalten, Materialien und Zugängen

Die von der Anbieterin bereitgestellten Inhalte und Materialien, insbesondere Videos, Texte, Präsentationen, Arbeitsblätter, Vorlagen, Prompts, Methoden, Kursmaterialien, Aufzeichnungen und sonstige Unterlagen, dürfen nur im Rahmen der vereinbarten Nutzung verwendet werden. Bestehende Urheberrechte und sonstige Schutzrechte bleiben vorbehalten.

Der Kunde erhält ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für eigene Zwecke bzw. für interne Zwecke der eigenen Organisation.

Der Kunde darf die bereitgestellten Materialien, Vorlagen und Prompts für eigene Fördermittel-, Projektentwicklungs-, Schreib-, Lern- und Organisationsprozesse nutzen, bearbeiten und an interne Arbeitsabläufe anpassen.

Nicht gestattet ist insbesondere:

  • die Weitergabe an Personen ohne eigene Lizenz
  • die Veröffentlichung oder öffentliche Zugänglichmachung
  • der Weiterverkauf
  • die Nutzung als Grundlage oder Bestandteil eigener interner oder externer Schulungs-, Beratungs- oder Weiterbildungsangebote, soweit dies nicht ausdrücklich vereinbart wurde
  • die systematische Übernahme der Materialien zum Aufbau eigener oder konkurrierender Angebote
  • das Teilen von Zugangsdaten mit Dritten

Prompts, Prompt-Strukturen, KI-Workflows, Methoden, Übungsdesigns, Checklisten, Vorlagen und didaktische Konzepte, die von der Anbieterin in Kursen, Seminaren oder Beratungen eingebracht, entwickelt oder weiterentwickelt werden, bleiben der Anbieterin zugeordnet, soweit sie nicht ausschließlich auf individuellen, vertraulichen Inhalten des Kunden beruhen.

Bei Seminaren, Workshops oder Vorträgen für externe Auftraggeber verbleiben sämtliche Rechte an den von der Anbieterin erstellten oder eingebrachten Inhalten bei der Anbieterin, soweit nichts Abweichendes ausdrücklich vereinbart wurde. Der Auftraggeber erhält lediglich ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den vereinbarten Veranstaltungszweck und den vereinbarten Teilnehmendenkreis.

Eine darüberhinausgehende Nutzung durch externe Auftraggeber, insbesondere die Weitergabe an nicht angemeldete Personen, die Veröffentlichung, die Einstellung in eigene Lernplattformen, die Nutzung für eigene Schulungsangebote, die Bearbeitung, Vervielfältigung, Weiterverwendung in Folgeveranstaltungen oder Weiterverbreitung von Aufzeichnungen, ist nur mit vorheriger Zustimmung der Anbieterin zulässig.

Bei erheblichen oder wiederholten Verstößen kann die Anbieterin den betroffenen Zugang nach vorheriger Abmahnung vorübergehend oder dauerhaft sperren. Eine vorherige Abmahnung ist entbehrlich, wenn der Verstoß besonders schwerwiegend ist oder eine Fortsetzung des Vertragsverhältnisses unzumutbar wäre. Bereits entstandene Zahlungsansprüche bleiben hiervon unberührt.

§ 12 Referenzen, Testimonials und anonymisierte Arbeitsbeispiele

Die Anbieterin lebt in besonderem Maße von Empfehlungen, Referenzen und aussagekräftigem Feedback. Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass die Anbieterin nach erfolgreicher Leistungserbringung um Feedback, eine Bewertung, ein Testimonial oder eine Referenz bitten kann.

Der Kunde ist nicht verpflichtet, ein Testimonial oder eine öffentliche Referenz abzugeben, erklärt sich jedoch bereit, eine entsprechende Anfrage wohlwollend zu prüfen.

Eine namentliche Veröffentlichung als Referenz, insbesondere unter Verwendung von Name, Organisation, Logo, Funktion, Foto, Projektbezeichnung oder wörtlichem Zitat, erfolgt nur mit vorheriger Zustimmung des Kunden.

Die Anbieterin darf anonymisierte, abstrahierte oder verfremdete Arbeitsergebnisse, Beispiele, Prompts, Prompt-Strukturen, Textbausteine, Übungsaufgaben, Fallbeispiele, methodische Ansätze und sonstige im Rahmen von Kursen, Seminaren, Beratungen oder Workshops entstandene Erkenntnisse für eigene Zwecke weiterverwenden.

Dies umfasst insbesondere die Nutzung zur Weiterentwicklung eigener Angebote, für Lehrmaterialien, Präsentationen, Veröffentlichungen, Produktentwicklung, interne Dokumentation, Marketing sowie als anonymisierte Schreib- oder Arbeitsprobe.

Eine Nutzung erfolgt nur, sofern keine Rückschlüsse auf einzelne Personen, Organisationen, konkrete Fördervorhaben, vertrauliche Inhalte, Geschäfts- oder Organisationsgeheimnisse möglich sind.

Konkrete, nicht anonymisierte Anträge, Projektskizzen, Konzepte, Finanzpläne, interne Unterlagen oder sonstige Arbeitsergebnisse des Kunden werden nur mit Zustimmung des Kunden öffentlich genutzt.

§ 13 Einsatz von KI-gestützten Werkzeugen

Die Anbieterin kann bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung ihrer Leistungen KI-gestützte Werkzeuge einsetzen, insbesondere zur Rechercheunterstützung, Strukturierung, Textüberarbeitung, Ideenentwicklung, Analyse von Unterlagen, Erstellung von Entwürfen, Zusammenfassungen oder Arbeitsmaterialien.

Der Einsatz von KI erfolgt als unterstützendes Arbeitsmittel. Die Anbieterin bleibt für die von ihr erbrachten Leistungen verantwortlich, soweit diese auf Grundlage des jeweiligen Vertrags geschuldet sind.

Der Kunde ist damit einverstanden, dass von ihm bereitgestellte Inhalte, Unterlagen oder Informationen im Rahmen der Leistungserbringung mit KI-gestützten Werkzeugen verarbeitet werden können, soweit dies für die vereinbarte Leistung zweckmäßig ist und keine anderslautende Vereinbarung getroffen wurde.

Die Anbieterin achtet darauf, vertrauliche Informationen, personenbezogene Daten und sensible Inhalte nur in dem Umfang in KI-Systeme einzugeben, wie dies für die Leistungserbringung erforderlich ist oder mit dem Kunden abgestimmt wurde. Soweit besondere Vertraulichkeit erforderlich ist, weist der Kunde die Anbieterin hierauf vorab ausdrücklich hin.

KI-generierte Inhalte können Fehler, Ungenauigkeiten oder unvollständige Angaben enthalten. Ergebnisse, Entwürfe, Empfehlungen und Textvorschläge sind daher vor einer Verwendung durch den Kunden fachlich, rechtlich und inhaltlich zu prüfen. Dies gilt insbesondere für Förderanträge, Finanzpläne, rechtlich relevante Aussagen, personenbezogene Daten, Veröffentlichungen und verbindliche Kommunikation mit Fördermittelgebern oder Dritten.

Der Einsatz von KI begründet keine Garantie für eine bestimmte Qualität, Bewilligung, Förderentscheidung, rechtliche Zulässigkeit oder wirtschaftliche Verwertbarkeit eines Ergebnisses.

§ 14 Fachliche Hinweise und keine Erfolgsgarantie

Die Inhalte der Anbieterin werden mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt und dienen der Weiterbildung, Orientierung, Arbeitserleichterung und fachlichen Unterstützung.

Die Anbieterin schuldet keinen bestimmten Lernerfolg, geschäftlichen Erfolg, Fördermittelerfolg, keine konkrete Bewilligung und keine bestimmte Entscheidung durch Fördermittelgeber, Auftraggeber oder sonstige Dritte.

Soweit in Angeboten Beiträge externer Fachreferentinnen und Fachreferenten eingebunden werden, sind diese für ihre fachlichen Beiträge grundsätzlich selbst verantwortlich. Die Anbieterin wählt externe Fachreferentinnen und Fachreferenten sorgfältig aus, übernimmt jedoch keine Garantie für die Vollständigkeit, Aktualität oder rechtliche Verbindlichkeit einzelner externer Fachbeiträge.

Die Inhalte ersetzen keine individuelle rechtliche, steuerliche oder verbindliche förderrechtliche Prüfung durch die jeweils zuständigen Stellen oder qualifizierte Berufsträger.

Der Kunde bleibt verantwortlich für die Prüfung und Verwendung der erarbeiteten Inhalte, insbesondere für Förderanträge, Finanzpläne, Projektbeschreibungen, rechtlich relevante Aussagen, personenbezogene Daten, vertrauliche Informationen, Veröffentlichungen, Fristen, Anlagen und verbindliche Kommunikation mit Dritten.

§ 15 Verhalten in Live-Formaten und Community-Angeboten

In Live-Formaten, Austauschtreffen, Gruppenformaten und Community-Angeboten verpflichtet sich der Kunde zu einem respektvollen, sachlichen und vertraulichen Umgang mit anderen Teilnehmenden.

Vertrauliche Informationen, personenbezogene Daten, interne Unterlagen oder Projektinformationen anderer Teilnehmender dürfen nicht ohne Zustimmung weitergegeben oder veröffentlicht werden.

Die Anbieterin kann Teilnehmende bei erheblichen Störungen, diskriminierendem Verhalten, Missbrauch des Angebots oder wiederholten Verstößen gegen diese Regeln zeitweise oder dauerhaft von Live-Formaten oder Community-Angeboten ausschließen. Zahlungsansprüche bleiben hiervon unberührt, soweit der Ausschluss vom Kunden zu vertreten ist.

§ 16 Gewährleistung und Haftung

Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.

Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer Pflichtverletzung der Anbieterin, ihrer gesetzlichen Vertreterinnen oder Erfüllungsgehilfen beruhen, sowie für Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet die Anbieterin nur für den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Zwingende gesetzliche Haftungstatbestände bleiben unberührt.

§ 17 Datenschutz

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in der Datenschutzerklärung der Anbieterin.

§ 18 Verbraucherstreitbeilegung

Die Anbieterin ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

§ 19 Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Gegenüber Unternehmern, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen ist Gerichtsstand der Sitz der Anbieterin, soweit gesetzlich zulässig.

Bei Verbraucherinnen und Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.